10.10.2017
Offensive

Wien bekommt 1.000 neue E-Ladestellen bis 2020

Mit dieser Ankündigung von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakau und Umweltstadträtin Ulli Sima soll im öffentlichen Raum ein Basis-Ladenetz für E-Fahrzeuge entstehen. Die erste neuerrichtete Ladesäule wurde am 5. Oktober in Wien-Alsergrund präsentiert.

Bis Mitte 2018 werden in jedem Wiener Gemeindebezirk fünf Säulen errichtet. Das sind in den nächsten Monaten insgesamt 230 Ladestellen mit jeweils 11 Kilowatt Leistung zum beschleunigten Laden. "Mit 1.000 neuen öffentlich zugänglichen Ladestellen schaffen wir ein flächendeckendes Ladenetz für Wien. In der ersten Phase werden bis Mitte 2018 in jedem Wiener Gemeindebezirk fünf Ladestationen errichtet. Der weitere Ausbau folgt dann sukzessive bis 2020", so Maria Vassilakou. Dazu Ulli Sima: "Die Errichtung der E-Ladestellen in Wien ist neben dem massiven Ausbau der Öffis ein weiterer wichtiger Baustein für umweltfreundliche Mobilität in unserer Stadt. Das System ist offen für alle, die ein Elektrofahrzeug nutzen. Im Rahmen des neuen Beteiligungsmodells von Wien Energie können die Wienerinnen und Wiener den Ausbau unterstützen und direkt profitieren".

Die Wiener Elektroladesäulen sollen sehr einfach zu bedienen sein. Mit der Wien Energie-Ladekarte oder der App kann man auf einfachsten Weg die Ladesäule bedienen. Nach dem Abstellen und der Identifikation wird das Fahrzeug angesteckt und der Ladevorgang gestartet. Nach Ende des Ladevorganges wird der Nutzer per Handynachricht verständigt, dass der Ladevorgang beendet ist. Spätestens nach drei Stunden muss die Ladestation vom Nutzer wieder frei gegeben werden. Die Abrechnung basiert auf einem Zeit-Leistungsmodell, was heißt, dass die Nutzung der Infrastruktur (Ansteckdauer) und das Laden getrennt verrechnet werden. Dies ist eine Novität in Wien, die eine exakte Abrechnung sicherstellt.

Harald Bekehrti, Elektromobilitätskoordinator der Stadt Wien: "In einem wohlüberlegten Schritt wird jetzt mit der Umsetzung einer Grundversorgung von Ladestellen im öffentlichen Raum ein weiterer wesentlicher Baustein für einen sauberen Verkehr in der Stadt gesetzt. Diese Maßnahme ist auch ein erster Schritt in eine neue Energiezukunft. Mit dem Partner Wien Energie wird sich die Stadt auch den Herausforderungen der Smart Grid als Bestandteil einer Smart City stellen." (ags)

Fotohinweis: Wien Energie

www.tanke-wienenergie.at