A.T.U
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16.01.2012
Dunlop 24h Dubai

Dreifachsieg für Mercedes-Benz-Teams

Ein Jahr nach dem 24-Stunden-Renndebüt des Mercedes-Benz SLS AMG GT3 bei den Dunlop 24h Dubai besetzten die Sportwagen mit den Flügeltüren sämtliche Podiumsplätze bei der siebten Auflage des Langstreckenrennens für Tourenwagen, GTs und 24h-Specials.

Nach 24 aktionsreichen Rennstunden auf dem 5.390 km langen Dunai Autodrome ging der Sieg an das deutsche Team Abu Dhabi by Black Falcon. Die vier Fahrer Khaled Al Qubaisi, Sean Edwards, Jeroen Bleekemolen und Thomas Jäger absolvierten insgesamt 628 Runden (3.384,92 km) und etablierten damit einen neuen Distanzrekord für die Dunlop 24h Dubai. Das Heico-Motorsport-Team belegte die Plätze zwei und drei. Bernd Schneider, Maximilian Buhk, Christiaan Frankenhout, Max Nilsson und Andreas Zuber kamen als Zweite ins Ziel, gefolgt vom Team mit dem Schwesterauto, das von Bernd Schneider, Kenneth Heyer, Andreas Simonsen und Rodolfo Gonzalez gefahren wurde. Das Siegerteam des vergangenen Jahres, Saudi Falcons by Schubert, war mit den Fahrern Abdulaziz Al Faisal, Faisal Binladen, Edward Sandström, Jörg Müller und Claudia Hürtgen im BMW Z4 lange Zeit auf Podiumskurs, aufgesammelte Teile die den Ansaugtrakt blockierten warfen das Team drei Stunden vor Schluss jedoch auf Rang vier zurück. Diese Platzierung brachte das Team auch ins Ziel.

Nach 24 Stunden im Dubai Autodrome fuhr Khaled Al Qubaisi den Mercedes-Benz SLS AMG des Teams Abu Dhabi by Black Falcon mit der Startnummer 3 über die Ziellinie
Bild: Dunlop  

Der Sieg bei den Dunlop 24h Dubai war der erste Sieg für Mercedes-Benz bei einem 24-Stunden-Rennen seit dem Erfolg für den Sauber C9 mit Mercedes-Motor bei den 24 Stunden von Le Mans 1989. Khaled Al Qubaisi fuhr den Mercedes-Benz SLS AMG des Teams Abu Dhabi by Black Falcon mit der Startnummer 3 über die Ziellinie. Zusammen mit Bernd Schneider und Andreas Simonsen, den Fahrern der beiden Heico-Mercedes-Benz SLS AMG auf den Plätzen zwei und drei, wurde Al Qubaisi dann wie üblich auf einem Kamel zum Podium für die Siegerehrung gebracht. „Dieser Erfolg ist einfach fantastisch. Im vergangenen Jahr haben wir es versucht, aber es hat nicht geklappt. Diesmal lief alles hervorragend. Wir haben ein problemloses Rennen gehabt. Der Sieg ist etwas Besonderes“, sagte Al Qubaisi.


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