30.03.2018
Gegenüberstellung

Lohnt ein E-Auto als Firmenwagen?

Noch eignen sich rein batteriebetriebene Fahrzeuge nicht für alle Anwendungsbereiche eines Dienstwagenlenkers, für manche können sie aber eine sinnvolle Alternativen sein.

Denn durch den Entfall der NoVA und der motorbezogenen Versicherungssteuer profitiert das Unternehmen, durch die Befreiung vom Sachbezug der Dienstwagen-berechtigte Mitarbeiter, erläutert Smatrics und spricht von jährlichen Einsparungen von bis zu 7.300,– Euro.

Hierzulande erfahren Fahrzeuge mit emissionsarmem Antrieb wie Elektro- oder Wasserstoff-Autos eine steuerliche Bevorzugung. Beim Kauf entfällt die Normverbrauchsabgabe (NoVA) sowie die motorbezogene Versicherungssteuer, die sogenannte „Kfz-Steuer“ zur Gänze. Zusätzlich werden im Rahmen einer Förderaktion des Bundes Elektroautos mit bis zu 3.000,– Euro subventioniert. Außerdem sind unternehmerisch genutzte Pkw mit einem CO2-Emissionswert von 0 g/km und einem Anschaffungspreis von bis zu 40.000,– Euro seit 1.1.2016 gänzlich vorsteuerabzugsberechtigt. Im Falle eines Anschaffungswertes zwischen 40.000,– und 80.000,– Euro trifft dies anteilsmäßig zu.

Steuerlich lohnt sich ein Verbrenner-Pkw als Dienstwagen nicht bei jedem. Alle Verbrenner-Modelle mit einem CO2-Emissionswert unter 124 g/km (zum Beispiel Audi A4, VW Golf, ...) unterliegen einem Sachbezug in Höhe von 1,5 % des Kaufpreises, für Fahrzeuge mit mehr als 124 g/km beträgt der Sachbezug 2 %.Bei rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen (beispielsweise BMW i3, Renault Zoe, Hyundai Ioniq, Nissan Leaf, VW e-Golf, …) entfällt der Sachbezug seit 1.1.2016 vollständig.

Der Sachbezug wird von den tatsächlich anfallenden Anschaffungskosten inkl. USt und NoVA berechnet und beträgt max. 720,– Euro (1,5 %) bzw. 960,– Euro (2%). Vom Entfall des Sachbezuges profitiert nicht nur der Arbeitnehmer, auch der Arbeitgeber spart die damit verbundenen Lohnnebenkosten.

Mit dem Elektroauto Steuerrechner kann das jeweilige Einsparungspotenzial berechnet werden. (ags)

smatrics.com