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City Logistik-Tag
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21.05.2012
Mercedes-Benz Antos
Lkw für den schweren VerteilerverkehrUnmittelbar assoziiert man ja mit diesem Namen den Anton aus Tirol. Aber weit gefehlt. Denn es ist der Antos aus Stuttgart. Aus dem Schwabenländle, wo man eifrig an allen möglichen Autos, gleich ob Pkw oder Lkw, baut. Und aus dieser bekanntesten und ältesten Autoschmiede der Welt kommt nun mal gleich nach dem Actros und dem Citan auch der Antos. Jawohl, so lautet der Name des neuesten Sprosses aus dem Hause Daimler Benz. Und er ist ein direkter Ableger des Mercedes Actros, des „Truck of the Year 2012". Nur etwas kleiner und kompakter. Wir waren dabei, als Hubertus Troska, der Lkw-Boss des Hauses gemeinsam mit dem Entwicklungschef Georg Weiberg den Neuen erstmals vor der TOY-Jury enthüllte und den Namenszug auf den Kühlergrill, der dem Actros sehr ähnlich ist, klebte. FrontalangriffMit dieser Reihe für den schweren Verteilerverkehr setzt Mercedes seine mit dem Actros begonnene Produktoffensive konsequent und überraschend schnell fort und weist der Konkurrenz den Weg, wie man in der heutigen schnelllebigen Zeit auch auf dem Nutzfahrzeugsektor agieren muss.
Mit dem Antos, über den Namen kann man streiten ebenso wie beim kleinen Citan, präsentiert Mercedes erstmals eine spezielle Lkw-Baureihe für den Verteilerverkehr, eine neue Klasse mit optimalem Handling und hoher Effizienz. Bereits für Euro 6 ausgerichtet. Es gibt kurze und mittellange Kabinen mit einer einheitlichen Breite von 2,30 m und ein dichtes Motorenangebot mit 13 Leistungsstufen von 238 bis 510 PS, also vom OM 936 bis zum OM 471 Diesel. Wobei letzterer schon in der Heavy Duty Liga mitspielen kann. Der Antos wird als Pritsche und Sattelzugmaschine angeboten. Mit insgesamt 67 Radständen, da durch eine spezielle Konzeption des Rahmens Radstände in 30 cm-Abständen realisiert werden können. Mit einem Achsabstand von mindestens 2.650 mm bis 6.700 mm. Weiters gibt es 2- und 3-Achser.
Es muss nicht besonders betont werden, da es bei Mercedes fast schon Selbstverständlichkeit ist, dass der Fahrer durch das vollautomatisierte PowerShift-Getriebe unterstützt wird. Zur Sicherheit tragen optionale Sicherheitssysteme wie z.B. der Active Brake Assist bei, der auch auf stehende Hindernisse reagiert und beim Actros auch schon fast eine Selbstverständlichkeit ist. Minimales Gewicht, minimale LadehöheZu diesem Thema gibt es auch was zu vermelden. Der Antos wird nämlich zusätzlich für spezielle Einsätze auch unter dem Untertitel Loader mit einem Leergewicht von nur 6 Tonnen sowie als Volumen mit einer sehr niedrigen Aufsattel- und Rahmenhöhe (880 mm) und einer Ladeinnenraumhöhe von 3 Metern angeboten. Damit ist also für die unterschiedlichsten Einsatzbedürfnisse vorgesorgt. Diese Versionen Loader und Volumer wird es übrigens auch für den Actros geben. Mit dem Antos zeigt Mercedes, dass ein übersichtliches, leicht zu bedienendes Fahrzeug, das nur für Tageseinsätze ausgelegt ist, durchaus realisierbar ist. Für die regional stark unterschiedliche Topographie und Beladungen ist ein breites Motorenspektrum vorhanden.
Von ersten Testfahrten werden wir bereits in der Ausgabe „TRAKTUELL 7/8" berichten können, da ab Juli schon Fahrzeuge verfügbar sein werden. Im Sommer beginnt nämlich bereits die Serienproduktion. ht |



