19.06.2018
500.000 Euro stehen bereit

Klima- und Energiefonds will der E-Mobilität unter die Arme greifen

Gerade einmal rund 16.700 rein batterieelektrisch betriebene Autos rollen auf Österreichs Straßen. Grund genug für den Klima- und Energiefonds mit dem Programm "Elektromobilität in der Praxis" Projekte zu fördern, die der E-Mobilität bei der Markteinführung helfen.

Bis 2030 will die österreichische Bundesregierung die CO2-Emissionen um 36 % senken, ein Instrument dazu bildet die Beschleunigung der Marktdurchdringung von E-Fahrzeugen. "Beim Thema E-Mobilität gibt es noch Berührungsängste der Bevölkerung, hervorgerufen durch zu Teil unbegründete Vorurteile. Unser Ziel ist es, diese abzubauen und umfassende Aufklärarbeit zu leisten, damit die Menschen bei Autos in Zukunft nicht mehr automatisch nur an 'Diesel' oder 'Benziner' denken", erklärt Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger. Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, ergänzt: "Jetzt geht es darum, Hürden abzubauen, Bewusstsein zu schaffen und Fakten zu liefern."

"Elektromobilität in der Praxis" ist mit 500.000 Euro, davon 150.000 Euro für kleine Projekte mit einem Volumen von bis zu maximal 30.000 Euro (inkl. USt), dotiert. Die Einreichung erfolgt über einen Online-Antrag auf der Webseite der Abwicklungsstelle (www.umweltfoerderung.at) und ist bis zum 30. Oktober 2018, 12.00 Uhr, möglich. (ags)