26.02.2018
Frost & Sullivan

Durchbruch bei Brennstoffzellen-Autos in Sicht

Technologieoptimierung und staatliche Anreize könnten laut einer Studie von Frost & Sullivan den globalen Markt für Brennstoffzellen-Pkw vorantreiben. Die Markteinführung von bis zu 20 Fahrzeugen mit dieser Technologie soll das Wachstum in den kommenden Jahren festigen.

So erwarten die Berater, dass der weltweite FCEV(Fuel Cell Electric Vehicle)-Markt bis zum Jahr 2030 auf rund 583.000 Einheiten ansteigen wird. Für das Marktwachstum würden demnach vor allem asiatische Hersteller zuständig sein. Es braucht laut Frost & Sullivan aber auch Anstrengungen auf Infrastrukturebene in den Schlüsselregionen Europa, Nordamerika, Japan, China und Südkorea. "Regierungen greifen weltweit zu spürbaren Maßnahmen zur Verbesserungen der Brennstoffzellen-Infrastruktur, mit Hilfe von Wasserstofftankstellen sowie dem Schaffen von Anreizen und Steuererlässen beim Kauf eines FCEV", erklärt Frost & Sullivan Mobility Program Manager Anjan Hemanth Kumar. Asiatische Länder, namentlich China, Japan und Korea, würden sogar noch einen Schritt weiter gehen und FCEV-Subventionen jenen von batteriebetriebenen Fahrzeugen vorziehen.

 


Bild: Frost & Sullivan
 

 

Konkret rechnen die Analysten mit einem Zuwachs der Wasserstofftankstellen von 261 (2016) auf rund 7.500 im Jahr 2030 sowie mit Investitionen in der Höhe von zwei Milliarden US-Dollar von namhaften Unternehmen wie Kleiner Perkins Caufield & Byers (USA), Credit Suisse (Schweiz) und Rolls-Royce-Holdings (Großbritannien). Vor allem asiatische Hersteller wie Hyundai, Honda und Toyota würden aktuell bereits Strategien für die Akzeptanz von FCEV mit Hilfe von Anreizen, Leasing und attraktiven Kaufoptionen entwickeln. (ags)

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