21.06.2017
Arval Fuhrpark-Studie

Der Fuhrpark ist und bleibt Chefsache

Die Fuhrparkverantwortlichen in Österreich blicken hoffnungsvoll in die Zukunft, wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Leasing- und Fuhrparkmanagementanbieters Arval offenbart.

Demnach gehen die Verantwortlichen von rund 300 befragten Unternehmen davon aus, dass ihre Flotte wächst. Bei der Finanzierung bevorzugen sie vor allem Finanzierungsleasing und Elektrofahrzeuge werden zunehmend ein Thema. "Unternehmen sehen sich gerade mit wesentlichen Veränderungen für ihren Fuhrpark konfrontiert: die Diskussion um Dieselantriebe, das Aufkommen alternativer Antriebe, Telematik und damit verbundene Datenschutzfragen sowie die Entwicklungen im autonomen Fahren", hält Gwénael Cevaer, Managing Director des Full-Service-Leasing Anbieters Arval Österreich, fest.

Gwénael Cevaer, Managing Director Arval Österreich
Bild: Arval  

 

Die Entscheidung über die Anschaffung und Finanzierung von Firmenfahrzeugen ist – nicht zuletzt aufgrund der Dominanz von kleinen Unternehmen in Österreich – meist Chefsache. Firmenautos sind in erster Linie für die Branchen Handel, Produktion, freiberufliche und technische Dienstleistungen und den Bausektor relevant.

Full-Service-Leasing hat noch Potenzial

Eine Vielzahl der Interviewten erwartet, dass ihre Flotte in den nächsten drei Jahren leicht wachsen wird. Insbesondere bei Unternehmen mit mindestens 100 Beschäftigten rechnet jeder vierte Befragte mit einer Steigerung. Finanziert werden die Firmenautos am häufigsten über Leasing (59 %) oder Kauf (52 %), Kredite bilden eine Ausnahme (10 %). Beim Leasing dominiert in Österreich eindeutig das reine Finanzierungs-Leasing, nur 5 % der befragten Unternehmen nutzen Full-Service-Leasing.

Jedes dritte Unternehmen in Österreich plant, in den kommenden drei Jahren alternative Antriebe einzusetzen. Derzeit haben lediglich 5 % ein Elektroauto oder Hybrid-Fahrzeug im Fuhrpark. "Wir spüren ein verstärktes Interesse der Unternehmen an E-Mobility, allerdings entscheiden sich die meisten noch aufgrund begrenzter Reichweiten und mangelhafter Infrastruktur für einen Verbrennungsmotor", so Gwénael Cevaer.

www.arval.at