31.05.2017
Capgemini-Studie

Carsharing birgt mehr Chancen als Risiken

Jeder Dritte (33 %) sieht Mobility-Dienste wie Carsharing, Taxi oder Fahrgemeinschaften als vollwertige Alternative zum eigenen Auto. Die Branche reagiert: Obwohl die Absatzzahlen für Neufahrzeuge weiter steigen, wechseln führende Hersteller ihre Strategien.

Mit Investitionen in neue Produkte, Firmenzukäufe und Partnerschaften versuchen viele OEM (Original Equipment Manufacturer) sich ihren Platz im Markt der Mobilität zu sichern. Zu diesen Ergebnissen kommt die 17. Ausgabe der internationalen Cars Online Studie von Capgemini, für die über 8.000 Verbraucher in acht verschiedenen Ländern (Deutschland, USA, China, Großbritannien, Brasilien, Indien, Frankreich, Italien) zu ihrem Verhalten beim Autokauf befragt wurden.

Der neue Report der Cars Online Studie "Beyond the Car" beobachtet ein rasantes Wachstum von Carsharing und Co., lässt die OEMs aber auch viel hoffen: Denn gut jeder Zweite im deutschsprachigen Raum (57 %) betrachtet die Mobilitätsangebote wie Uber, BlablaCar und DriveNow als komplementär zum eigenen Auto. Noch weiter verbreitet ist diese Wahrnehmung bei jüngeren Altersgruppen (64 % bei den 18-34-Jährigen) und in aufstrebenden Märkten wie China (77 %) und Indien (63 %). Den Investitionen etablierter Marken in diesen Markt verleiht die Befragung eine valide Basis: Zwei Drittel der Verbraucher (66 %) geben an, sich zum Beispiel bei der Wahl des Carsharing-Dienstes an renommierten Marken zu orientieren und sich beim Fahrzeugkauf wiederum von deren Mobilitätsangeboten beeinflussen zu lassen. Unter den Befragten in Deutschland fällt dieses Ergebnis mit 53 % etwas schwächer aus.

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